Die Einfuehrung einer Verbandsklage im Antidiskriminierungsrecht

Unterbreitung eines Gestaltungsvorschlags unter Zugrundelegung bereits geregelter Verbandsklagen

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Description
Trotz rechtlicher Fortschritte bleibt effektiver Diskriminierungsschutz häufig lückenhaft – insbesondere dort, wo strukturelle Ungleichbehandlungen nicht durch individuell Betroffene gerichtlich geltend gemacht werden können. Diese Arbeit widmet sich der Frage, ob und wie ein Verbandsklagerecht im Antidiskriminierungsrecht zur Schließung dieser Schutzlücke beitragen kann.
Die Arbeit analysiert bestehende Klagemodelle in verschiedenen Rechtsbereichen – vom Verbraucher- über das Wettbewerbs- bis hin zum Umweltrecht – und prüft, welche ihrer Strukturprinzipien sich für eine Übertragung auf das Antidiskriminierungsrecht eignen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Fallkonstellationen ohne individuelle Klageberechtigung, etwa diskriminierende Stellenanzeigen. Auf dieser Grundlage schlägt die Arbeit ein eigenständiges Verbandsklagerecht vor, das Verbände befähigt, auch ohne individuelle Betroffenheit selbstständig Klage zu erheben, ergänzt durch die Einführung der Prozessstandschaftsbefugnis für einzelfallbezogene Verbandsklagen.
Pages
264 pages
Collection
n.c
Parution
2026-03-09
Marque
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
EAN papier
9783631940402
EAN PDF
9783631940716

Informations sur l'ebook
Nombre pages copiables
52
Nombre pages imprimables
52
Taille du fichier
3461 Ko
Prix
59,19 €
EAN EPUB
9783631940723

Informations sur l'ebook
Nombre pages copiables
52
Nombre pages imprimables
52
Taille du fichier
768 Ko
Prix
59,19 €

Hanna Elisabeth Lucassen studierte Rechtswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Leibniz Universität Hannover, einschließlich eines Auslandssemesters in Newcastle (UK). Anschließend promovierte sie im Fachbereich Rechtswissenschaften an der Universität Oldenburg. Derzeit ist sie Rechtsreferendarin in Bremen.

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