Frieden ist schwieriger als Krieg

Die Bedeutung narrativer (De-)Legitimationen am Beispiel des kolumbianischen Bürgerkrieges

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Éditeur :

Springer VS


Paru le : 2023-01-11



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Description

Josua Schneider analysiert die Bedeutsamkeit narrativer (De-)Legitimationsstrategien in langanhaltenden und gewaltsamen Konflikten am Beispiel des kolumbianischen Bürgerkrieges. Dabei untersucht er an einem interdisziplinären Schnittpunkt von Philologie, Friedens- und Konfliktforschung und Sozialwissenschaft die Funktion von Narrativen bei der Verstetigung und Beilegung von Konflikten. Konkret werden die Beschaffenheit und der Wandel narrativer Legitimationsprozesse der Bürgerkriegsakteure FARC-Guerilla und kolumbianischer Staat analysiert, und die darin verborgenen Machtmechanismen und Neutralisierungstechniken sowie das zum Ausdruck kommende Ringen um die Deutungsmacht in der diskursiven Auseinandersetzung über die Ursachen und den Verlauf des bewaffneten Konflikts aufgezeigt. Durch den Blick auf die Schlüsselfunktion von (De-)Legitimationsstrategien bei der theoretischen und empirischen Analyse von Bürgerkriegserzählungen kann zugleich aus konfliktsoziologischer Perspektive erklärt und verstanden werden, welche Relevanz die verbale Abrüstung, die Abkehr von Kriegsrhetoriken und der Abbau von Feindbildern für eine nachhaltige Friedensstiftung besitzt.
Pages
566 pages
Collection
n.c
Parution
2023-01-11
Marque
Springer VS
EAN papier
9783658402938
EAN PDF
9783658402945

Informations sur l'ebook
Nombre pages copiables
5
Nombre pages imprimables
56
Taille du fichier
3502 Ko
Prix
69,01 €
EAN EPUB
9783658402945

Informations sur l'ebook
Nombre pages copiables
5
Nombre pages imprimables
56
Taille du fichier
10854 Ko
Prix
69,01 €

Josua Schneider ist Wissenschaftliche Mitarbeiter an der Bergischen Universität Wuppertal am Lehrstuhl für Soziologie der Politik. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Legitimation von Gewalt, Friedens- und Konfliktforschung, Diskurs- und Narrativanalyse.

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