Privilegierung von Public-Public-Partnerships im europaeischen Vergaberecht

Die Einordnung interkommunaler Kooperation im systematischen Gefuege des europaeischen Vergaberechts unter besonderer Beruecksichtigung aktueller Entwicklungen in der Spruchpraxis des EuGH

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Description
Die Arbeit nimmt die Entscheidung «Stadtreinigung Hamburg» des EuGH zum Anlass, sich mit der Frage zu befassen, inwieweit die Zusammenarbeit öffentlicher Stellen zur Aufgabenwahrnehmung in Form von interkommunalen Kooperationen dem Anwendungsbereich des europäischen Vergaberechts unterfällt. Anhand aktueller Entwicklungen in der Spruchpraxis des EuGH werden allgemeingültige Voraussetzungen für Konstellationen der vertikalen und der horizontalen kommunalen Zusammenarbeit abgeleitet, bei deren Vorliegen von einer ausnahmsweisen vergaberechtlichen Privilegierung auszugehen ist. Im Ergebnis werden auf diese Weise bisher ungeschriebene vergaberechtliche Ausnahmetatbestände für In-House- und In-State-Vergaben definiert und die daraus resultierenden Konsequenzen für die einzelnen Formen der Organisationsausgestaltung gemeinschaftlicher Aufgabenwahrnehmung dargestellt. Schließlich wird ein Ausblick auf die derzeit in Diskussion befindlichen gesetzlichen Ausnahmeregelungen für die Zusammenarbeit öffentlicher Stellen gegeben, wie diese in den Entwürfen der neuen Vergaberichtlinien der Europäischen Kommission vom 20.12.2011 vorgesehen sind.
Pages
375 pages
Collection
n.c
Parution
2013-11-15
Marque
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
EAN papier
9783631641934
EAN PDF
9783653034370

Informations sur l'ebook
Nombre pages copiables
75
Nombre pages imprimables
75
Taille du fichier
3215 Ko
Prix
69,58 €

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